• Immer & überall

    Immer & überall

    Wie mich ausgerechnet ein frecher Body-Shamer lehrte, dass es vielleicht doch nicht immer und überall nur um mich geht, obwohl ich offenbar die Zauberkraft besitze, Menschen in Säue zu verwandeln. Es lebt halt doch jede*r in der eigenen Bubble, in der er oder sie ständig um sich selbst kreist.

  • Kalokagathia

    Kalokagathia

    Dieser griechische Ausdruck ist eine Verschmelzung aus zwei wundervollen Adjektiven und hat es in sich, denn Kalokagathia bedeutet „gut und schön“ in einer Person. Warum Kalokagathia ein super Ziel aber auch eine Falle sein kann und was sie mit dem Ehebrecher Tristan zu tun hat, liest du hier. Bezeichnest du dich selbst als gut und…

  • Gleichgültig

    Gleichgültig

    Du könntest auf Händen um sie herumlaufen, ihnen die virtuosesten Ständchen bringen, aber ihnen scheint egal zu sein, dass du existierst. Sie schauen durch dich durch.

  • Manchmal

    Manchmal

    Manchmal kommt statt Ebbe die Flut und manchmal ist die Straße nicht mehr zu finden. Mein Bandkollege Reini hat mit „Manchmal“ einen Song geschaffen, der Mut macht und zeigt, worauf es in Lebenskrisen ankommt. Darum kommt heute er zu Wort. Reinhard Spiegl spielt den E-Bass und ist durch seine beständige Art der schokante Fels in…

  • Danke, gut!

    Danke, gut!

    Wenn du jemanden fragst „Wie geht’s?“, willst du dann eine Floskel zur Antwort oder eine Abhandlung über das momentane Befinden des Gegenübers? Weil Sprache Realität formt, ist es nicht Wurscht, wie so ein bürgerliches Höflichkeits-Rollenspiel abläuft.

  • Ein Traum

    Ein Traum

    Wiederkehrende Träume sind nichts Außergewöhnliches, aber manche Träume können schon nachhaltiger erschüttern als andere. Zum Beispiel, wenn ich mich in Geiselhaft befinde, mit einem Tiger kuschle oder mir den Schädel kahl schere. Dann wird das Aufwachen zur großen Erlösung.

  • Verarscht

    Verarscht

    Konsumieren ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben. Und damit wir als Zahnräder für den Geldkreislauf immer gut geölt bleiben, müssen wir eben ein bisschen verarscht werden. Du glaubst, ich übertreibe? Ich beweise dir, dass ich untertreibe. Denn verarscht zu werden, ist ganz normal. Die Gründe, sich verarscht zu fühlen, sind mannigfaltig. Ich kann hier…

  • Konjunktiv

    Wenn der Konjunktiv zum grammatischen Gehilfen des Raunzens verkommt, dann bringt das nichts. Es wäre schade, ihn nur zum Lamentieren über Verpasstes zu nutzen, denn die Möglichkeitsform bietet ganz schön viel kreatives Potential. Sprache erschafft Wirklichkeit, darum sollten wir aufpassen, was wir reden. Wie versprochen, möchte ich in diesem Blog das Leben über unsere Sprache…

  • Charaktersäue

    Auch Leute mit miesem Charakter sind an sich ja auch nur Menschen mit besonderen Bedürfnissen, oder? Na ja, sie machen das Zusammenleben nicht einfacher und schon gar nicht besser. Aber sie gehören zu einer der letzten Personengruppen, die wir guten Gewissens ablehnen dürfen. Perfekt ist niemand. Aber es gibt menschliche Unzulänglichkeiten, die gesellschaftlich nicht als…

  • Wie vom Erdboden verschluckt

    Das Verliebtsein kann sich schon gut anfühlen – für jene, die sich finden. Aber es gibt einen bitteren Side-Effekt, für jene Wegbegleiter*innen, die links liegen gelassen werden, weil sie für die romantische Zweisamkeit so überflüssig sind wie ein drittes Rad am einspurigen Motorrad.