Simoun denkt laut.

Willkommen auf meinem Blog. Wenn du bei einem Gig von uns warst, dann weißt du, dass ich gerne erzähle. Die Songs von schokant sind nicht nur Songs – sie sind Geschichten.

Sie sind Versuche, sich mit dem Leben auseinanderzusetzen – aus einer Perspektive, die nicht normal ist.

Denken. Aber laut.

Jeden Montag um 7 Uhr morgens erscheint ein neuer Blog-Beitrag. Du findest sie auf der Seite „Song-Geschichten“ oder hier in alphabetischer Reihenfolge:

  • Phantasien
    Als die Bettlade noch das Tor zu einer phantastischen Parallelwelt war und die Astlöcher auf jedem Brett Theater spielten: Phantasien darf nicht untergehen, denn ein bisschen kindliches Kopfkino macht den Boden der Realität nicht nur erträglicher sondern auch ein bisschen schöner.
  • Warum wir heuer keine Klamotten kaufen
    Es soll mir nie wieder jemand damit kommen, Schulabschlussarbeiten seien für’n Hugo. Jene meiner Tochter ist noch nicht einmal ganz… Warum wir heuer keine Klamotten kaufen weiterlesen
  • Das ist ja zum Niesen
    Das lustig-bunte Titelbild soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um ernste Angelegenheiten handelt: rote Nasenlöcher, Rotz-Katapulte und Klopapier, das zum Schleifpapier taugen würde. Fünf Gründe, warum Schnupfen zum Kübeln ist, fünf weitere, warum es ihn geben muss und fünf Tipps, wie man ihn überlebt.
  • Wunschlos unzufrieden
    Was würdest du wollen, wenn du alles haben oder tun könntest? Ich meine jetzt nicht Wünsche, die die ganze Welt betreffen, sondern nur dich und dein Leben. Fällt dir etwas ein? Gut! Denn es soll Leute geben, die keine Wünsche haben, aber trotzdem chronisch unzufrieden sind.
  • Rückblick zum Jahresbeginn
    Von wunden Herzen über den Wunsch nach Perspektive bis zum weißen Weihnachtswunder: Zum Halbjahresjubiläum dieses Blogs gibt es heute die zweiten drei Monate im Schnelldurchlauf. Das Special zum Jahreswechsel 2025-2026, Volume 2.
  • Rückblick zum Jahresende
    Von Flammenpfeilen über Miss Piggy bis zu Energievampiren: die ersten dreieinhalb Monate des Blogs „Das ist nicht normal“ im Schnelldurchlauf. Das Special zum Jahreswechsel 2025-2026, Volume 1.
  • Nur eine Kleinigkeit
    Weihnachten ist eine Zeit, in der Traditionen wichtige Rollen spielen. Doch ist dir schon einmal aufgefallen, dass auch Rollenspiele mit festgelegtem Text zur Tradition geworden sind? Zum Beispiel das Überreichen und Entgegennehmen von Packerln, Geschenksackerln und Blumensträußen animiert zu einem bestimmten Schauspiel.
  • Ich sollte etwas sein
    Ich sollte ein rundum angenehmer Mensch sein – nicht aufmüpfig, für jeden Spaß zu haben und treu bis in den Tod. Oder? Wer allem gerecht werden will, was er/sie zu sollen glaubt, bleibt garantiert auf der Strecke. Eine Ermutigung zur Lücke und ein Horrorszenario.
  • Ein Wunder!
    Was ist für dich ein Wunder? Ein Plot-Twist zum Guten oder etwas Sakrales? Was „Wunder“ ursprünglich bedeutete und wo du… Ein Wunder! weiterlesen
  • Das wirklich, wirklich Böse
    Das Leben wäre einfach, wenn sich alles in Gut und Böse kategorisieren ließe. Aber das spielt es nicht. Und das… Das wirklich, wirklich Böse weiterlesen
  • Red Flags
    Wer wacker durch ein Spalier von red flags schreitet, kann sich glücklich schätzen, wenn ihn die Enttäuschung möglichst bald am Weg abfängt und davon abhält, unnötig weit zu gehen. Denn Täuschung oder Masochismus sind keine guten Wegbegleiter. Also versöhnen wir uns lieber mit der ENT-Täuschung.
  • Göttin
    „Ich werde Göttin“ klingt wie der Berufswunsch einer Größenwahnsinnigen. Aus der Luft gegriffen ist dieser Plan nicht, denn einige Größenwahnsinnige haben sich tatsächlich schon zu Gurus hochstilisiert. Aber in meinem Fall war es lediglich die Furcht, den Rahmen der Normalität zu sprengen. Denn nicht normal zu sein – wer will das schon?
  • Perspektive
    Voller Ideen, Pläne und Tatendrang zu stecken – das ist schön. Doch was, wenn all die verheißungsvollen Erwartungen in eine… Perspektive weiterlesen
  • Loslassen
    Wie oft haben wir Wünsche, Begierden, Anregungen, Beschwerden, die einfach zu nichts führen, weil wir damit auf Granit beißen? Oft genug! Dann ist es wichtig, loszulassen. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Vielleicht hilft es, oftmals zu affirmieren: „Ich lass los“.
  • Der schönste Prolo der Welt
    „Wenn ein schönes Gsicht mich mal betört, wird ein blöder Spruch schnell überhört“ – manchmal wundert man sich schon, wohin sich Amors Flammenpfeil verirrt. Aber das macht nix, wenn man dem Prolo sowieso nicht gefällt und rechtzeitig draufkommt, was man sich dadurch erspart hat.
  • Burnout
    Wenn ein gelangweilter Taugenichts einer Fremden über Messenger schreibt, verwandelt er sich plötzlich in einen Modezaren oder Stararchitekten. Während der… Burnout weiterlesen
  • Nachtwacht
    Nachts stundenlang wach zu liegen, ist grauenhaft. Vor allem, wenn die Störstoffe sich aufblähen und großes Kino veranstalten. Gute Unterhaltung sieht anders aus. Bei all der Tragik der Schlaflosigkeit ist „Nachtwacht“ ein Song geworden, bei dem wir immer in einen meditativen Flow kommen, den wir gerne in die Länge ziehen.
  • Geheilt
    Ein Gehirn ohne Störstoffe ist immer modern. Nur – wie man diese bösen Wesen loswird oder meidet – das unterliegt wechselnden Modeströmungen. Die zuverlässigsten Assistentinnen, die seelische Wunden heilen, heißen „Zeit“ und „Gleichgültigkeit“. Weil die beiden aber nicht die flottesten sind, boomt der Ratgeber-Markt, der Lebenshilfe modisch aufbereitet. Wenn’s der Beschleunigung dient – warum nicht?
  • Wenn Ihr pfeift
    Es gibt nette Menschen, die dir vertrauensselig ins Gesicht lächeln und dabei und dabei Marionettenschnüre anlegen. Und bevor du das merkst, tanzt du schon nach ihrem Takt. Dabei lassen sie dich aber nicht (nur) ihren Dreck aufwischen, sondern erheben dich zu ihrer Daily Soap-Hauptperson oder ihrem Insta-Model.
  • Gruselkabinett
    Die Biomülltonne und das menschliche Gehirn haben eine gemeinsame Feindin: die Störstoffbelastung. Wie das Plastiksackerl den Kompost ruiniert, so schaden… Gruselkabinett weiterlesen
  • Immer & überall
    Wie mich ausgerechnet ein frecher Body-Shamer lehrte, dass es vielleicht doch nicht immer und überall nur um mich geht, obwohl ich offenbar die Zauberkraft besitze, Menschen in Säue zu verwandeln. Es lebt halt doch jede*r in der eigenen Bubble, in der er oder sie ständig um sich selbst kreist.

Ich betrachte Alltagsphänomene und Eigentümlichkeiten des Lebens, wie auch den ganz normalen Wahnsinn des Daseins durch die Maske der Sprache. Worte sind dafür verantwortlich, wie wir über das Leben denken, darum schaffen sie unsere Realität. Ich freue mich, wenn du mich dabei begleitest, einen nicht normalen Blick auf unsere Wirklichkeit zu werfen.

Du findest hier nicht nur schokante Lyrics, sondern auch eine Menge nicht normaler Cartoons:

Ich freue mich, dass du hier bist und wünsche dir viel Spaß mit diesem Blog.