Es ist nicht selbstverständlich, bei sich zu bleiben, denn der Alltag verlangt nunmal Konzentration auf etwas Anderes. Dieser Post ist eine kleine Erinnerung an ein paar Bewegungen, Handgriffe, Verrenkungen, die helfen, sich (wieder) zu spüren.

Als ich wegen meiner Verspannungen etc. auf Reha war, wurde ich gegen Ende immer trauriger, denn der ganz normale Alltag machte mir Angst. Gerade begann ich, mich wohlzufühlen. Aber wieder stundenlang verkrampft vor dem Computer zu hocken? Das würde mich nicht nur wieder verspannen, sondern mich von mir selbst wieder trennen. Aber ich versuchte, mich mit diesem Satz zu trösten.

Es ist so meine Art, Eindrücke, Erlebnisse und Erkenntnisse in Skizzenbüchern und -heften festzuhalten. Das mache ich seit der Kindheit. Also schlug sich auch die Physiotherapie so nieder.




Das war eine Erinnerung, dass der Körper auch ein bisschen Aufmerksamkeit braucht. Weitere Erinnerungen werden folgen. Denn, wo das herkommt, da gibt es noch mehr.
Schön, dass du bis hierher gelesen hast. jeden SiMOuNTAG erscheint ein neuer Beitrag:
- Die fatale Fantasie von “gut & böse”Was die Begegnung mit dem wirklich, wirklich Bösen erst ermöglicht? Der verbissene Glaube an das Gute. Ich bastle mir eine Fantasiewelt, in der ich den Figuren Charakter verleihe. Wenn der nix mit der Realität zu tun hat, dann wird’s gefährlich.
- “Red´ nächstes Mal in a Sackl”Gute Kommunikation bedeutet nicht nur, die richtigen Worte zu finden. Gute Kommunikation heißt manchmal, mit Worten zu sparen. Denn wer mit der Textkeule um sich schlägt und das Gegenüber zum Mistkübel degradiert, hinterlässt eventuell verbrannte Erde. Wer nicht auf den Gesprächspartner eingeht, sollte besser in ein Sackl reden.
- Start in ein Leben ohne KrafträuberOhne schlechtes Gewissen auf sich zu schauen, ist für manche gar nicht so einfach. People Pleaser und Energievampire ziehen einander magnetisch an, denn wer seine Bedürfnisse zurücksteckt, meistens “ja” sagt und keine Grenzen steckt, den finden die Blutsauger immer! Hier gibt es vier Schritte raus aus der Sklaven-Falle.
- Danke für nichtsWir brauchen nicht hellsehen zu können um zu wissen, wie ernst manche Versprechen oder Ankündigungen gemeint sind. Es genügt, hellhörig zu sein. Denn große Worte erweisen sich mitunter als Schall und Rauch und werden nur gesprochen, um in den Genuss einer Dosis Vorschuss-Dankbarkeit zu kommen.
- “Du machst dich ja dauernd nieder”Unserer heutigen Beispiel-Figur ist gar nicht bewusst, dass sie sich verbal dauernd abwertet, bis ein Gesprächspartner sie aufbrausend darauf hinweist. Die Sprache deckt Dynamiken auf, in denen wir gefangen sind, vor allem, wenn so ein Feedback kommt. Darum suche ich heute nach Wegen, die Kommunikationsstrategie der Selbstabwertung hinter sich zu lassen.







Leave a Reply