Rückblick zum Jahresende

Rückblick zum Jahresende

Von Flammenpfeilen über Miss Piggy bis zu Energievampiren: die ersten dreieinhalb Monate des Blogs „Das ist nicht normal“ im Schnelldurchlauf. Das Special zum Jahreswechsel 2025-2026, Volume 1.

Alles begann im Juli mit Papa, der sich einmal ins Meer traute und gleich eine Feuerqualle zwischen den Knien einklemmte. DAS IST NICHT NORMAL. Oder?

Angenehmer als eine Feuerqualle zwischen den Beinen ist doch Amors Flammenpfeil im Herzen, oder? Um die geht es nämlich im Song „DEIN DUFT„. Obwohl – ein brennender Pfeil kann auch Russ hinterlassen.

Weißt du, was ein brennender Pfeil noch kann? Jemanden vom Erdboden verschlucken lassen. Frisch Verliebte sind für ihre Freunde und Verwandten schon mal „WIE VOM ERDBODEN VERSCHLUCKT„.

Obwohl – bei einer ganz bestimmten Spezies hätte ich gar nichts dagegen, wenn sie der Erdboden verschlucken würde: CHARAKTERSÄUE. Doch das ist Wunschdenken.

Und wie drückt man Wunschdenken aus? Ganz genau! Durch den KONJUNKTIV II. Der Erdboden verschluckt Charaktersäue ebenso selten, wie ich von hohen Klippen springe. Dabei könnte ich das durchaus probieren. Der böse Konkunktiv verlangt ein „könnte“, wo ein „kann“ hingehören würde.

Um beim Konjunktiv zu bleiben: Die Welt könnte so schön sein, wenn wir nicht so tüchtig VERARSCHT werden würden. Leute, die als hörige Konsument*innen funktionieren sollen, müssen eben verarscht werden.

Mit bleibt nur, weiterhin von einer Welt ohne Verarschung zu träumen. Leider träume ich auch von ganz anderen Szenarien, die mich hoffen lassen, dass das, was im TRAUM passiert, auch im Traum bleibt.

Gemessen an meinen Träumen, finde ich, dass es uns ja eh ganz gut geht. Und das gehört immer wieder bekräftigt. Der Opa, der hier zur Tür hereinschaut, hat uns gelehrt, dass die einzig richtige Antwort auf „Wie geht’s?“ „DANKE, GUT!“ ist.

MANCHMAL geht’s besser, manchmal nicht so gut. Dann kann es die Liebe sein, welche die Augen wieder zum Strahlen bringt und der Glaube an das Gute, der Berge versetzt.

Obwohl es nicht so selbstverständlich ist, dass jemand für die Liebe empfänglich ist. Denke nur an die Null-Emotion GLEICHGÜLTIGkeit. Gegen die ist kein Kraut gewachsen.

Aber wir wollen ja nicht vom Schlechtesten bzw. vom Gleichgültigsten ausgehen. Der Bursche am Zupfinstrument ist Tristan – ein Paradebeispiel für KALOKAGATHIA, also schön und gut in Personalunion.

Nicht einmal Tristan hat es IMMER & ÜBERALL geschafft, schön und gut zu bleiben. Und ich schon gar nicht. Zum Beispiel im Kopf des Herrn Bodyshamers bin ich Miss Piggy oder King Kong …

… oder gar der Brontosaurus Rex der Kremser Fußgängerzone. Du siehst, es gibt Menschen, die machen die Welt zum GRUSELKABINETT. Horrorfilm brauch ich da keinen mehr.

Und ich brauche auch keine Vampire als Freunde. Ich meine Energievampire, die ein übernatürliches Maß an Aufmerksamkeit, Zuwendung und Dienstleistungen einfordern. Für sie habe ich eine Botschaft: „Die gute Seele springt nicht mehr, sie springt nicht, WENN IHR PFEIFT.“

Das waren die ersten 14 Beiträge dieses Blogs im Schnelldurchlauf. Wenn dich das eine oder andere Thema interessiert, findest du hier einen Überblick über die Geschichten zum Reinklicken:

  • Die Geschichte von „Das ist nicht normal“
    Wie oft am Tag hörst oder sagst du den Satz „Das ist nicht normal“? Horch einmal hin. Ich glaube, es ist öfter, als du jetzt auf anhieb denkst. Als ich 2017 den Drang… Die Geschichte von „Das ist nicht normal“ weiterlesen
  • Dein Duft
    Über Liebe werden ja kaum Lieder geschrieben, aber über das Verliebtsein umso mehr. Egal, wie oft wir schon mit der verliebten Schnauze in einem Hundehaufen gelandet sind, wir behalten einen guten Riecher für… Dein Duft weiterlesen
  • Wie vom Erdboden verschluckt
    Das Verliebtsein kann sich schon gut anfühlen – für jene, die sich finden. Aber es gibt einen bitteren Side-Effekt, für jene Wegbegleiter*innen, die links liegen gelassen werden, weil sie für die romantische Zweisamkeit so überflüssig sind wie ein drittes Rad am einspurigen Motorrad.
  • Charaktersäue
    Auch Leute mit miesem Charakter sind an sich ja auch nur Menschen mit besonderen Bedürfnissen, oder? Na ja, sie machen das Zusammenleben nicht einfacher und schon gar nicht besser. Aber sie gehören zu… Charaktersäue weiterlesen
  • Konjunktiv
    Wenn der Konjunktiv zum grammatischen Gehilfen des Raunzens verkommt, dann bringt das nichts. Es wäre schade, ihn nur zum Lamentieren über Verpasstes zu nutzen, denn die Möglichkeitsform bietet ganz schön viel kreatives Potential.… Konjunktiv weiterlesen
  • Verarscht
    Konsumieren ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben. Und damit wir als Zahnräder für den Geldkreislauf immer gut geölt bleiben, müssen wir eben ein bisschen verarscht werden. Du glaubst, ich übertreibe? Ich beweise… Verarscht weiterlesen
  • Ein Traum
    Wiederkehrende Träume sind nichts Außergewöhnliches, aber manche Träume können schon nachhaltiger erschüttern als andere. Zum Beispiel, wenn ich mich in Geiselhaft befinde, mit einem Tiger kuschle oder mir den Schädel kahl schere. Dann wird das Aufwachen zur großen Erlösung.
  • Danke, gut!
    Wenn du jemanden fragst „Wie geht’s?“, willst du dann eine Floskel zur Antwort oder eine Abhandlung über das momentane Befinden des Gegenübers? Weil Sprache Realität formt, ist es nicht Wurscht, wie so ein bürgerliches Höflichkeits-Rollenspiel abläuft.
  • Manchmal
    Manchmal kommt statt Ebbe die Flut und manchmal ist die Straße nicht mehr zu finden. Mein Bandkollege Reini hat mit „Manchmal“ einen Song geschaffen, der Mut macht und zeigt, worauf es in Lebenskrisen… Manchmal weiterlesen
  • Gleichgültig
    Du könntest auf Händen um sie herumlaufen, ihnen die virtuosesten Ständchen bringen, aber ihnen scheint egal zu sein, dass du existierst. Sie schauen durch dich durch.
  • Kalokagathia
    Dieser griechische Ausdruck ist eine Verschmelzung aus zwei wundervollen Adjektiven und hat es in sich, denn Kalokagathia bedeutet „gut und schön“ in einer Person. Warum Kalokagathia ein super Ziel aber auch eine Falle… Kalokagathia weiterlesen
  • Immer & überall
    Wie mich ausgerechnet ein frecher Body-Shamer lehrte, dass es vielleicht doch nicht immer und überall nur um mich geht, obwohl ich offenbar die Zauberkraft besitze, Menschen in Säue zu verwandeln. Es lebt halt doch jede*r in der eigenen Bubble, in der er oder sie ständig um sich selbst kreist.
  • Gruselkabinett
    Die Biomülltonne und das menschliche Gehirn haben eine gemeinsame Feindin: die Störstoffbelastung. Wie das Plastiksackerl den Kompost ruiniert, so schaden grausliche Erinnerungen und Ängste der inneren Ruhe. Darum verstehe ich nicht, warum man… Gruselkabinett weiterlesen
  • Wenn Ihr pfeift
    Es gibt nette Menschen, die dir vertrauensselig ins Gesicht lächeln und dabei und dabei Marionettenschnüre anlegen. Und bevor du das merkst, tanzt du schon nach ihrem Takt. Dabei lassen sie dich aber nicht (nur) ihren Dreck aufwischen, sondern erheben dich zu ihrer Daily Soap-Hauptperson oder ihrem Insta-Model.

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