Von wunden Herzen über den Wunsch nach Perspektive bis zum weißen Weihnachtswunder: Zum Halbjahresjubiläum dieses Blogs gibt es heute die zweiten drei Monate im Schnelldurchlauf. Das Special zum Jahreswechsel 2025-2026, Volume 2.

Was haben Buchläden mit Instagram gemeinsam? Sie quellen über vor guten Tipps. Zum Beispiel, wie wir von unseren Rückenschmerzen oder seelischen Wunden GEHEILT werden können. Sieh selbst:

Schlaflosigkeit ist so ein Leiden, von dem man auf jeden Fall geheilt werden will. Dieses Gedankenkarussell während einer NACHTWACHT … nicht auszuhalten. Unser gleichnamiger Song handelt von den Bildern der Dunkelheit:

Die Schlaflosigkeit und das berüchtigte BURNOUT sollen ja ein Paar sein. Ein Burnout kriegt der Herr am Bild nicht so schnell, dafür ist er gerade dabei, eines zu verursachen – mit seinem Love-Scamming. Gibt sich als sonst was aus, ist aber nur ein einfacher Prolo.

Allerdings kann der DEM SCHÖNSTEN PROLO DER WELT ganz bestimmt nicht das Wasser reichen – diesem Traumprinzen auf seinem verwordackelten Ross. Hör selbst:

Es mag toll sein, mit dem schönsten Prolo der Welt über feuchte Wiesen zu rennen, doch irgendwann kommt bestimmt die Zeit des LOSLASSENs dieser schönen Vorstellung. Hier erkläre ich dir das genauer:

Warum musste die schöne Vorstellung losgelassen werden? Weil sie keine PERSPEKTIVE bot. Genauso verhält es sich mit dem einen oder anderen Berufsleben. Kaum Zeit, einmal durchzuschnaufen, wenig Kohle – sozusagen eine Geiselhaft mit Aussicht in den Hinterhof.

Muss ich diesen kleinen Ausschnitt aus dem Berufsleben noch näher erläutern oder erkennst du, warum mein Schrei nach Perspektive so dringlich ist?

Nun. Was gäbe es sonst noch für Perspektiven? Ich hätte da mal so eine Idee gehabt, weiß aber nicht, ob sie realistisch ist: GÖTTIN – das wäre doch eine glänzendere Perspektive, oder?

Na ja, weil man ja nicht so selbstherrlich sein darf, projiziert man die Herrlichkeit halt in irgendeinen Dahergelaufenen und macht ihn zur Ikone für Anstand. So mancher hat dabei kräftig mit RED FLAGS gewachelt und sich leider als Charaktersau entpuppt:

Wer die Red Flags ignoriert, hat gute Chancen, irgendwann DAS WIRKLICH, WIRKLICH BÖSE näher kennenzulernen. Leider ist das Böse meistens nicht so hässlich wie dieser Geselle hier, sonst hätte es ja eh keine Chance bei uns.

Du merkst, um all die Irrungen und Wirrungen des Lebens heil überstehen zu können, braucht es manchmal EIN WUNDER:
Übrigens: Am 24. Dezember 2025 geschah tatsächlich ein Wunder. Es schneite in Krems rechtzeitig zum Heiligen Abend als Weihnachtsüberraschung.

Ein Wunder muss nicht zwangsläufig ein Upgrade bringen. Das tun auch die Vorsätze im Song „ICH SOLLTE ETWAS SEIN“ nicht. Reicher, böser, braver – was bringt’s?

Aber ich weiß, was der Dezember bringt: Geschenke! „Des warad doch ned notwendig gwesn!“

Is jo nur a Klanigkeit!

Mit dieser Kleinigkeit ist das Jahr 2025 und somit das erste Halbjahr des Blogs „Das ist nicht normal“ zu Ende gegangen. 2026 ist angebrochen. Mit neuen Perspektiven, Wundern und vielen Kleinigkeiten, die ned notwenig gwesn wären. So wie diese hier:

  • Phantasien
    Als die Bettlade noch das Tor zu einer phantastischen Parallelwelt war und die Astlöcher auf jedem Brett Theater spielten: Phantasien darf nicht untergehen, denn ein bisschen kindliches Kopfkino macht den Boden der Realität nicht nur erträglicher sondern auch ein bisschen schöner.
  • Warum wir heuer keine Klamotten kaufen
    Es soll mir nie wieder jemand damit kommen, Schulabschlussarbeiten seien für’n Hugo. Jene meiner Tochter ist noch nicht einmal ganz fertig und schon hat… Warum wir heuer keine Klamotten kaufen weiterlesen
  • Das ist ja zum Niesen
    Das lustig-bunte Titelbild soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um ernste Angelegenheiten handelt: rote Nasenlöcher, Rotz-Katapulte und Klopapier, das zum Schleifpapier taugen würde. Fünf Gründe, warum Schnupfen zum Kübeln ist, fünf weitere, warum es ihn geben muss und fünf Tipps, wie man ihn überlebt.
  • Wunschlos unzufrieden
    Was würdest du wollen, wenn du alles haben oder tun könntest? Ich meine jetzt nicht Wünsche, die die ganze Welt betreffen, sondern nur dich und dein Leben. Fällt dir etwas ein? Gut! Denn es soll Leute geben, die keine Wünsche haben, aber trotzdem chronisch unzufrieden sind.
  • Rückblick zum Jahresbeginn
    Von wunden Herzen über den Wunsch nach Perspektive bis zum weißen Weihnachtswunder: Zum Halbjahresjubiläum dieses Blogs gibt es heute die zweiten drei Monate im Schnelldurchlauf. Das Special zum Jahreswechsel 2025-2026, Volume 2.
  • Rückblick zum Jahresende
    Von Flammenpfeilen über Miss Piggy bis zu Energievampiren: die ersten dreieinhalb Monate des Blogs „Das ist nicht normal“ im Schnelldurchlauf. Das Special zum Jahreswechsel 2025-2026, Volume 1.
  • Nur eine Kleinigkeit
    Weihnachten ist eine Zeit, in der Traditionen wichtige Rollen spielen. Doch ist dir schon einmal aufgefallen, dass auch Rollenspiele mit festgelegtem Text zur Tradition geworden sind? Zum Beispiel das Überreichen und Entgegennehmen von Packerln, Geschenksackerln und Blumensträußen animiert zu einem bestimmten Schauspiel.
  • Ich sollte etwas sein
    Ich sollte ein rundum angenehmer Mensch sein – nicht aufmüpfig, für jeden Spaß zu haben und treu bis in den Tod. Oder? Wer allem gerecht werden will, was er/sie zu sollen glaubt, bleibt garantiert auf der Strecke. Eine Ermutigung zur Lücke und ein Horrorszenario.
  • Ein Wunder!
    Was ist für dich ein Wunder? Ein Plot-Twist zum Guten oder etwas Sakrales? Was „Wunder“ ursprünglich bedeutete und wo du heute noch welche suchen… Ein Wunder! weiterlesen
  • Das wirklich, wirklich Böse
    Das Leben wäre einfach, wenn sich alles in Gut und Böse kategorisieren ließe. Aber das spielt es nicht. Und das ist die eigentliche Wurzel… Das wirklich, wirklich Böse weiterlesen
  • Red Flags
    Wer wacker durch ein Spalier von red flags schreitet, kann sich glücklich schätzen, wenn ihn die Enttäuschung möglichst bald am Weg abfängt und davon abhält, unnötig weit zu gehen. Denn Täuschung oder Masochismus sind keine guten Wegbegleiter. Also versöhnen wir uns lieber mit der ENT-Täuschung.
  • Göttin
    „Ich werde Göttin“ klingt wie der Berufswunsch einer Größenwahnsinnigen. Aus der Luft gegriffen ist dieser Plan nicht, denn einige Größenwahnsinnige haben sich tatsächlich schon zu Gurus hochstilisiert. Aber in meinem Fall war es lediglich die Furcht, den Rahmen der Normalität zu sprengen. Denn nicht normal zu sein – wer will das schon?
  • Perspektive
    Voller Ideen, Pläne und Tatendrang zu stecken – das ist schön. Doch was, wenn all die verheißungsvollen Erwartungen in eine Tretmühle münden? Was, wenn… Perspektive weiterlesen
  • Loslassen
    Wie oft haben wir Wünsche, Begierden, Anregungen, Beschwerden, die einfach zu nichts führen, weil wir damit auf Granit beißen? Oft genug! Dann ist es wichtig, loszulassen. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Vielleicht hilft es, oftmals zu affirmieren: „Ich lass los“.
  • Der schönste Prolo der Welt
    „Wenn ein schönes Gsicht mich mal betört, wird ein blöder Spruch schnell überhört“ – manchmal wundert man sich schon, wohin sich Amors Flammenpfeil verirrt. Aber das macht nix, wenn man dem Prolo sowieso nicht gefällt und rechtzeitig draufkommt, was man sich dadurch erspart hat.
  • Burnout
    Wenn ein gelangweilter Taugenichts einer Fremden über Messenger schreibt, verwandelt er sich plötzlich in einen Modezaren oder Stararchitekten. Während der Lockdowns hatten die falschen… Burnout weiterlesen
  • Nachtwacht
    Nachts stundenlang wach zu liegen, ist grauenhaft. Vor allem, wenn die Störstoffe sich aufblähen und großes Kino veranstalten. Gute Unterhaltung sieht anders aus. Bei all der Tragik der Schlaflosigkeit ist „Nachtwacht“ ein Song geworden, bei dem wir immer in einen meditativen Flow kommen, den wir gerne in die Länge ziehen.
  • Geheilt
    Ein Gehirn ohne Störstoffe ist immer modern. Nur – wie man diese bösen Wesen loswird oder meidet – das unterliegt wechselnden Modeströmungen. Die zuverlässigsten Assistentinnen, die seelische Wunden heilen, heißen „Zeit“ und „Gleichgültigkeit“. Weil die beiden aber nicht die flottesten sind, boomt der Ratgeber-Markt, der Lebenshilfe modisch aufbereitet. Wenn’s der Beschleunigung dient – warum nicht?
  • Wenn Ihr pfeift
    Es gibt nette Menschen, die dir vertrauensselig ins Gesicht lächeln und dabei und dabei Marionettenschnüre anlegen. Und bevor du das merkst, tanzt du schon nach ihrem Takt. Dabei lassen sie dich aber nicht (nur) ihren Dreck aufwischen, sondern erheben dich zu ihrer Daily Soap-Hauptperson oder ihrem Insta-Model.
  • Gruselkabinett
    Die Biomülltonne und das menschliche Gehirn haben eine gemeinsame Feindin: die Störstoffbelastung. Wie das Plastiksackerl den Kompost ruiniert, so schaden grausliche Erinnerungen und Ängste… Gruselkabinett weiterlesen
  • Immer & überall
    Wie mich ausgerechnet ein frecher Body-Shamer lehrte, dass es vielleicht doch nicht immer und überall nur um mich geht, obwohl ich offenbar die Zauberkraft besitze, Menschen in Säue zu verwandeln. Es lebt halt doch jede*r in der eigenen Bubble, in der er oder sie ständig um sich selbst kreist.
  • Kalokagathia
    Dieser griechische Ausdruck ist eine Verschmelzung aus zwei wundervollen Adjektiven und hat es in sich, denn Kalokagathia bedeutet „gut und schön“ in einer Person.… Kalokagathia weiterlesen
  • Gleichgültig
    Du könntest auf Händen um sie herumlaufen, ihnen die virtuosesten Ständchen bringen, aber ihnen scheint egal zu sein, dass du existierst. Sie schauen durch dich durch.
  • Manchmal
    Manchmal kommt statt Ebbe die Flut und manchmal ist die Straße nicht mehr zu finden. Mein Bandkollege Reini hat mit „Manchmal“ einen Song geschaffen,… Manchmal weiterlesen
  • Danke, gut!
    Wenn du jemanden fragst „Wie geht’s?“, willst du dann eine Floskel zur Antwort oder eine Abhandlung über das momentane Befinden des Gegenübers? Weil Sprache Realität formt, ist es nicht Wurscht, wie so ein bürgerliches Höflichkeits-Rollenspiel abläuft.
  • Ein Traum
    Wiederkehrende Träume sind nichts Außergewöhnliches, aber manche Träume können schon nachhaltiger erschüttern als andere. Zum Beispiel, wenn ich mich in Geiselhaft befinde, mit einem Tiger kuschle oder mir den Schädel kahl schere. Dann wird das Aufwachen zur großen Erlösung.
  • Verarscht
    Konsumieren ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben. Und damit wir als Zahnräder für den Geldkreislauf immer gut geölt bleiben, müssen wir eben ein… Verarscht weiterlesen
  • Konjunktiv
    Wenn der Konjunktiv zum grammatischen Gehilfen des Raunzens verkommt, dann bringt das nichts. Es wäre schade, ihn nur zum Lamentieren über Verpasstes zu nutzen,… Konjunktiv weiterlesen
  • Charaktersäue
    Auch Leute mit miesem Charakter sind an sich ja auch nur Menschen mit besonderen Bedürfnissen, oder? Na ja, sie machen das Zusammenleben nicht einfacher… Charaktersäue weiterlesen
  • Wie vom Erdboden verschluckt
    Das Verliebtsein kann sich schon gut anfühlen – für jene, die sich finden. Aber es gibt einen bitteren Side-Effekt, für jene Wegbegleiter*innen, die links liegen gelassen werden, weil sie für die romantische Zweisamkeit so überflüssig sind wie ein drittes Rad am einspurigen Motorrad.
  • Dein Duft
    Über Liebe werden ja kaum Lieder geschrieben, aber über das Verliebtsein umso mehr. Egal, wie oft wir schon mit der verliebten Schnauze in einem… Dein Duft weiterlesen
  • Die Geschichte von „Das ist nicht normal“
    Wie oft am Tag hörst oder sagst du den Satz „Das ist nicht normal“? Horch einmal hin. Ich glaube, es ist öfter, als du… Die Geschichte von „Das ist nicht normal“ weiterlesen

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