Gute Kommunikation bedeutet nicht nur, die richtigen Worte zu finden. Gute Kommunikation heißt manchmal, mit Worten zu sparen. Denn wer mit der Textkeule um sich schlägt und das Gegenüber zum Mistkübel degradiert, hinterlässt eventuell verbrannte Erde. Wer nicht auf den Gesprächspartner eingeht, sollte besser in ein Sackl reden.
Ohne schlechtes Gewissen auf sich zu schauen, ist für manche gar nicht so einfach. People Pleaser und Energievampire ziehen einander magnetisch an, denn wer seine Bedürfnisse zurücksteckt, meistens “ja” sagt und keine Grenzen steckt, den finden die Blutsauger immer! Hier gibt es vier Schritte raus aus der Sklaven-Falle.
Wir brauchen nicht hellsehen zu können um zu wissen, wie ernst manche Versprechen oder Ankündigungen gemeint sind. Es genügt, hellhörig zu sein. Denn große Worte erweisen sich mitunter als Schall und Rauch und werden nur gesprochen, um in den Genuss einer Dosis Vorschuss-Dankbarkeit zu kommen.
Unserer heutigen Beispiel-Figur ist gar nicht bewusst, dass sie sich verbal dauernd abwertet, bis ein Gesprächspartner sie aufbrausend darauf hinweist. Die Sprache deckt Dynamiken auf, in denen wir gefangen sind, vor allem, wenn so ein Feedback kommt. Darum suche ich heute nach Wegen, die Kommunikationsstrategie der Selbstabwertung hinter sich zu lassen.
Lassoflechter*innen wollen ihre Hauptbezugsperson von der Herde isolieren, was nicht mit einem Ruck funktioniert. Sie drehen aus vielen freundlichen aber manipulativen Phrasen nach und nach ein starkes Lassoseil. Hier findest du eine Liste mit den sechs wichtigsten Strategien dieser heimtückischen Menschenfänger.
Die neue Flamme kommt! Schnell ein paar Wissenschaftsmagazine auf den Couchtisch legen! Wenn Objekte für ein Publikum extra zur Selbstdarstellung arrangiert werden, hat das nichts mehr mit Deko zu tun. Es ist Tollposing. Wie sogar Slipeinlagen, Kinderzeichnungen und Lateinhefte dafür herhalten und welchen sechs Regeln Tollposing folgt, erfährst du hier.
Warum glauben wir eigentlich, anderen weismachen zu müssen, wir würden uns selbst nicht wertschätzen? Zumindest scheint es so, als gäbe es in unserem Kulturkreis eine soziale Norm, die uns nahelegt, Komplimente abzuwehren oder abzuschwächen. Da stellt sich die Frage: Werten wir damit nicht eigentlich das Gegenüber ab?
Eine harmlose Fliege tarnt sich als Wespe, um nicht vom Vogel gefressen zu werden. Eine Blume stinkt wie Aas, um von Insekten bestäubt zu werden. Mimikry ist ein Täuschungsmanöver, das einigen Tierchen oder Pflanzen zum Vorteil gereicht. Weil auch der Mensch Mimikry für sich entdeckt hat, ist Enttäuschung mitunter vorprogrammiert.
Wie brutal man Liebenswürdigkeit und Lobhudelei als Werkzeug einsetzen kann, demonstriere ich dir heute. Wenn jemand erst „Love Bombing“ betreibt und kurzfristig investiert, um dir in weiterer Folge seine Interessen aufzuzwingen, dann handelt es sich um „manipulative Schmeichelei“. Leute, die so vorgehen, sind am gefährlichsten, weil sie so extrem nett wirken.
Der Vergebung wird eine große heilende Kraft nachgesagt. Ich halte diesen Terminus nicht in allen Fällen für angebracht. Meiner Erfahrung nach kann das Wort “Vergebung” wie eine Einladung klingen. Weil ich mich selbst ohne fatalistischen Masochismus von Groll befreien will, halte ich den Ausdruck „In-die-Irrelevanz-entlassen“ für gesünder.